Hilfe zur Erziehung
- In Wohngruppen
- In sozialpädagogischen Gruppenangeboten
- Durch individuelle ambulante Hilfen
Wespinstift
Kinder- und Jugendhilfezentrum
Als am 29. Juni 1887 Fräulein Dorothea Wespin, allein stehende Tochter eines Mannheimer Karten-Fabrikanten, verstarb, hinterließ sie der Stadt Mannheim das gesamte Familienvermögen (ca. 400.000 Goldmark) mit der Verpflichtung, damit ein Waisenhaus zu errichten.
Die Familie Wespin Stiftung als Träger des Waisenhauses wurde gegründet und durch großherzogliches Dekret bestätigt. Schon bald darauf fand die Einweihung des "Wespinstifts" statt. Der Lauf der Jahre brachte viele Veränderungen für und im Wespinstift.
Schon die Stifterin vertrat mit ihrer Stiftung für die damaligen Zeiten moderne Ansichten und auch in den vielen Jahren danach ist es immer ein Ziel der Verantwortlichen in der Familie Wespin Stiftung gewesen, die Einrichtung den sozialen und jugendhilfepolitischen Anforderungen der jeweiligen Zeit entsprechend weiter zu entwickeln und zu prägen.
Heute werden im Kinder- und Jugendhilfezentrum Wespinstift in 7 Wohngruppen und 2 Erziehungsstellen 62 Kinder und Jugendliche über Tag und Nacht betreut. 55 Kinder werden in sozialpädagogischen Tagesbetreuungsangeboten gefördert. Daneben werden zwischen 40 und 50 ambulante Hilfen von Sozialpädagogischer Familienhilfe über Betreuungshilfe bis zu Integrationshilfen für Kinder nach § 35a Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG) angeboten.
Über die Angebote in den Hilfen zur Erziehung hinaus engagiert sich die Stiftung ab Herbst 2011 auch in der Tagesbetreuung von Kindern im Rahmen der Ganztagesgrundschule Vogelstang und ab Frühjahr als Träger eines Kinderhauses für 0-6 Jährige. Sie leistet damit ihren Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf und zur Gestaltung einer familienfreundlichen Stadt Mannheim.
