Wespinstift Mannheim - Stark werden

Hilfe zur Erziehung

  • In Wohngruppen
  • In sozialpädagogischen Gruppenangeboten
  • Durch individuelle ambulante Hilfen

Die Zahl 10 als magische Zahl im Jahr 2010

07.11.2010 - Redaktion - Neu
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Es gibt Jahre in der Historie des Kinder- und Jugendhilfezentrums Wespinstift, denen eine besondere Bedeutung zukommt. Das Jahr 2000 war für das Wespinstift nicht nur der Einstieg in ein neues Jahrtausend, sondern auch der Beginn einer neuen „ Ära“. Diese ist gekennzeichnet durch eine Vielzahl von neuen Angebotsformen, die im Jahr 2000 entstanden sind und die im Jahr 2010 ihre 10 jähriges Bestehen feiern konnten.

Eine ganz besondere Bedeutung hat dabei sicher das Jubiläum der Intensivbetreuung für Kinder nach § 35a KJHG gespielt. Mit dieser für Mannheim erstmaligen Kooperation von Jugendhilfe, Kinder- und Jugendpsychiatrie und Schule konnte ein Betreuungskonzept zur Versorgung von Mannheimer Kindern entwickelt werden, die bisher weit außerhalb der Stadtgrenzen in Spezialeinrichtungen untergebracht wurden.

Grundidee des Konzepts ist die wohnortnahe Versorgung und die schnelle Reintegration der Kinder durch enge Zusammenarbeit mit den Familien der Kinder. Dabei arbeiten Pädagogik im Alltag, Therapie, psychiatrische Behandlung und Schule in enger Verzahnung zusammen. „Der Alltag ist die Therapie“ so der Grundsatz der multiprofessionellen Arbeitsweise.

10 Jahre Intensivbetreuung von Kindern nach § 35a KJHG

10 Jahre Kooperation zwischen Jugendhilfe, Kinder- und Jugendpsychiatrie und Schule

In einem kleinen Festakt am 7. Oktober mit den Wegbegleitern und Kooperationspartnern aus der öffentlichen Jugendhilfe, der Kinder- und Jugendpsychiatrie, dem staatlichen Schulamt , der Schule für Kranke am ZI und vielen anderen haben wir die Erlebnisse und Erfahrungen Revue passieren lassen. Es war nicht immer einfach und das Ringen um die bestmögliche Betreuung und Therapie der Kinder erforderte eine Menge an Kreativität, Flexibilität, Durchhaltevermögen und Veränderungen von pädagogischen Strukturen.
„Als wir die Zusage für die Errichtung des neuen Betreuungsangebotes bekamen, wusste ich noch nicht, was dies für das Wespinstift bedeuten würde.“ So die Aussage der Einrichtungsleiterin Frau Birgit Maaßen-Rux in ihrer Begrüßungsrede. Denn das neue Betreuungsangebot strahlte schließlich auf die pädagogische Arbeitsweise in allen stationären Wohngruppen aus. Da diese häufig die erste Station der Reintegration der Intensivkinder darstellten, musste sich auch hier eine Qualifikation für die besonderen Anforderungen, die z.B. Autisten, Hyperkinetiker schlicht Kinder mit multiplen psychiatrischen Diagnosen an Pädagogen stellen, erfolgen.
So wurde 2000 nicht nur ein neues Angebot entwickelt, sondern ein stetiger Prozess der Veränderung der Einrichtung in Gang gesetzt.
„Der Weg hat sich gelohnt“ so lautet das Fazit aller Beteiligten.

In unserer Galerie finden Sie Bilder des Jubiläums.