Familienorientierte soziale Gruppenarbeit

Eine Hilfe nach § 27 i.V.m. § 29 SGB VIII oder § 30 SGB VIII

Kooperationsprojekt mit

  1. dem Eltern-Kind-Zentrum Ida Dehmel, Ida-Dehmel-Ring 77-79, Mannheim-Käfertal "Im Rott"
  2. Grundschule Vogelstang, Eisenacher Weg 95, Mannheim Vogelstang
  3. Bertha-Hirsch-Schule, Elisabeth-Altmann-Gottheimer-Straße 26, 68309 Mannheim

Aufnahmealter

  • Vorschulkinder im Alter von 5 - 6 Jahren, die das o.g. ElKiZ besuchen, oder
  • GrundschülerInnen (Schwerpunkt 6-8 Jahre)

Hilfedauer

  • 1 - 2 Jahre

Platzzahl

  • 2 Gruppen mit je 6 Plätzen
  • 1 Gruppe mit 8 Plätzen

Zielgruppe

  • Familien mit Kindern bei denen ein Kind die Vorschule, die Eingrundstufe oder die 3. Klasse, den Kindergarten bzw. den Hort des Kooperationspartners besuchen, die Auffälligkeiten im Verhalten oder Anzeichen von Entwicklungsverzögerung aufweisen.

Vorraussetzung

  • In den Familien ist die Grundversorgung des Kindes gewährleistet und eine emotionale Bindung der Familienmitglieder untereinander ist vorhanden.
  • Die Eltern zeigen eine Bereitschaft zur Zusammenarbeit und wollen an der Erweiterung ihrer Erziehungskompetenzen aktiv mitarbeiten.

Angebotsstruktur

  • 3 x pro Woche: Kleingruppenförderung der Kinder durch Herausnahme aus der Regelgruppe, oder
  • 2 x pro Woche: im Anschluss an die Schule
  • individuelle Elternberatung in den Familien und Gruppenangebote für die Eltern

Ziele der Hilfe

  • Vorbeugung und Verringerung von Entwicklungsverzögerungen bzw. Verhaltensauffälligkeiten der Kinder
  • Psychosoziale Förderung mit Ausrichtung auf Schulkompetenz
  • Vorbereitung auf den Schulbesuch, Förderung der Schulreife
  • Begleitung des Übergangs vom Kindergarten zur Schule und ggfls. auch des ersten Schuljahres
  • Sicherung der schulischen Integration

Ergänzende Angebote

Ergänzende Angebote sind möglich, z.B.

  • Sozialpädagogische Familienhilfe
  • Schulbegleitung

Konzeptionelle und methodische Besonderheiten

  • systemischen Denken und Handeln
  • Einsatz von Elementen aus der Verhaltenstherapie